Ist Somatic Experiencing wissenschaftlich anerkannt?
Ja. Somatic Experiencing wird seit den 1970er Jahren erforscht und kommt in Trauma-Therapie, Stress-Forschung und zunehmend auch in Leadership-Coaching zum Einsatz. Im B2B-Kontext nutze ich nicht den therapeutischen, sondern den präventiv-regulatorischen Aspekt.
Ist das nicht alles Esoterik?
Nein. Es ist Körperarbeit auf wissenschaftlicher Basis, kombiniert mit systemischer Reflexion und einem pragmatischen Persönlichkeitsmodell. Wenn etwas nicht in einer Vorstandssitzung erklärt werden könnte, baue ich es nicht ein.
Warum gerade diese drei Ebenen?
Weil sie sich gegenseitig stützen. Eine Ebene allein erzeugt oft Strohfeuer. Die Kombination aus Körper, System und Individuum sorgt dafür, dass Veränderung über Wochen und Quartale trägt, nicht nur über das Workshop-Wochenende.
Muss ich an Human Design „glauben", damit das funktioniert?
Nein. Du nutzt es als Modell, wie du andere Modelle auch nutzt. Wenn es dir hilft, eigene Entscheidungsmuster klarer zu sehen, war es nützlich. Wenn nicht, lassen wir es weg. Es gibt keinen Glaubensvertrag.
Wie sieht eine konkrete Session aus?
Wir arbeiten an einer realen Situation aus deinem Alltag. Was war der Auslöser, was passierte im Körper, welche Entscheidung kam dabei raus. Dann üben wir eine Regulation, schauen auf die Team-Dynamik dahinter und entwickeln einen kleinen Anker, den du mit in den Alltag nimmst.