Wir sind eine Kreativ-Agentur, kein Konzern. Passt das überhaupt?
Ja, gerade dann. Klassisches Coaching ist oft auf Konzern-Hierarchien gebaut und passt schlecht zu Studio-Setups. Wir arbeiten mit der Realität von kleinen Teams, die zwischen Projekt-Spitzen und Leerlauf wechseln, und mit dem Druck, ständig kreativ liefern zu müssen.
Unsere Kreativen sind eher skeptisch gegenüber Coaching. Wie holst du die ab?
Ich pitche das nicht als Coaching, sondern als Reflexions- und Regulationsformat. Kein Mindset-Sprech, keine Esoterik. Wir starten mit konkreten Beobachtungen aus dem Studio-Alltag und arbeiten von da. Nach 90 Minuten ist meist klar, ob das was bringt oder nicht.
Wir haben Quartals-Crunches mit 60-70-Stunden-Wochen. Reicht ein Workshop?
Ein einzelner Workshop ist Initialzündung, mehr nicht. Wenn Crunch-Zyklen strukturell sind, braucht es eine modulare Inhouse-Begleitung über zwei Quartale. Sonst gibt es zwei Tage Erleichterung und dann ist die alte Spirale zurück.
Online oder vor Ort?
1:1 Sessions laufen online, weil das logistisch realistischer ist. Studio-weite Formate sind in der Regel vor Ort, weil das Format vom Körper-im-Raum lebt. Hybrid-Setups sind möglich, wir besprechen das im Vorgespräch.
Was kostet ein Studio-Tag?
Tagesworkshop für ein Team ab 8 Personen ab ca. 4.500 Euro. Modulare Inhouse-Begleitung über sechs Monate ist ein individuelles Konzept. Konkrete Zahlen kommen nach dem Erstgespräch, mit klarem Investment und ohne Verpflichtung.